Tipps - Cycling und Krebs

Der Sinn einer Krankheit ist der, wozu sie mich zwingt.

Hier lesen Sie vom Einfachsten und zugleich Schwierigsten auf dem Weg zu Ihrer Heilung. Einfach, weil Sie nur Abgeben müssen, schwierig, weil wir dies nicht gewohnt sind. Einen Husten oder Schmerzen „abgeben“ ist einfach. Krebs dagegen nicht. Krebs bringt Sie dem nah, wovor Ihr Ego sich fürchtet, und wonach Ihre Seele sich sehnt. Die tiefste Aufgabe unseres Lebens. Die Beobachtungen bei Krebsheilungen über das Cycling lassen keinen anderen Schluss zu.

Die Schulmedizin betrachtet Krebs als einen bösartigen Fehler der Natur. Die Methoden sind entsprechend brachial, können aber verstanden werden, wenn man sieht, wie sich diese Krankheit verhält. Sie verschwindet in aller Regel nicht von selbst, und wenn der Patient nichts unternimmt, stirbt er an seiner Krebserkrankung. Dies weiß jeder, und entsprechend groß ist die Angst. Selbst  „alternative Methoden zur Krebsbekämpfung“ folgen dem Duktus der Schuldmedizin. Auch dort wird nach Mitteln und Substanzen gesucht, die Tumorzellen zerstören. Die Ansätze sind identisch, nur versucht man, weniger Nebenwirkungen zu erzeugen. Auch dort sind die Ergebnisse oft ernüchternd.

Erst recht Im Fall eines Rezidives. Dann scheidet der Begriff „Heilung“ sofort aus. Das betroffene Individuum erfährt keine Sicherheit in Bezug auf seine Erkrankung. Anders beim Cycling. Während des gesamten Lebenszyklus eines Organismus tritt der Tumor nicht mehr auf. Bengston spricht deshalb von einem natürlichen Prozess. Sowohl das Erscheinen wie auch das Verschwinden von Krebs ist möglich. Aber gerade Bengston fordert uns bei seiner „Methode“ dazu auf, sämtliche Sicherheiten aufzugeben. Der zentrale Dreh- und Angelpunkt! Es geht darum, sich dem Leben in Vertrauen zu hinzugeben. Ansonsten überantwortet sich der Patient dem Tod. Die Ergebnisse seiner Forschung legen diesen Schluss nahe. Nicht als Ursache für die Heilung von Krebs, aber als Grundvoraussetzung.

Und es gibt ein weiteres, wichtiges Indiz für die hier formulierten Ideen. Krebs beginnt immer in einer Phase existentieller Bedrohung, also der Annäherung an ein mögliches Sterben. Wird diese existentielle Bedrohung erkannt und aufgelöst, kann das Individuum gesund werden. Wird sie es nicht, wird es schwierig bis unmöglich. Diese existenzielle Bedrohung bezieht sich auf Funktionen des Hirnstammes, mithin unbewusst und nicht kognitiv erfahrbar. Es geht um die absolut lebenswichtigen Grundfunktionen Essen, Trinken, Atmen, Schlafen, Arterhaltung (Funktion des männlichen oder weiblichen Prinzips) und Sicherheit (Gruppenzugehörigkeit, Familie etc.). Allesamt vegetativ-autonome Prozesse des Organismus.

Wird mindestens eine dieser Funktionen mehr oder weniger stark eingeschränkt, droht der Tod. Der Hirnstamm registriert dies sofort, und beginnt eine Gegenregulation, damit entweder das Individuum und/oder die Art erhalten bleibt. Hält die Bedrohung an, entsteht Krebs. Wie dies im einzelnen funktioniert, sprengt diesen Rahmen. Aber In über 15 Jahren hat der Autor keinen Krebs-Fall gesehen, bei dem dieser Aspekt gefehlt hätte. Hirnstammfunktionen dringen aber nicht ins Bewusstsein. Und auch Tiere, denen Bewusstsein fehlt, erkranken an Krebs.  Wieso sollte also eine andere Art zu Leben ermöglichen, dass wir Krebs heilen können? Ist es nur der Stress? Vieles spricht dafür.

Das zu verstehen ist unser aller Lektion, aber wesentlicher Anteil im Prozess der Krebs-Heilung. Geben Sie auf. Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Tod. Geben Sie das Verhaftetsein an das Leben auf. Ansonsten erledigt der Krebs diese Aufgabe für Sie. Erkennen Sie, dass es sich um Ihre Transformation und Entwicklung handelt. Haben Sie dies erkannt, können Sie loslassen. Die Voraussetzung zur Heilung! Wie schon auf der Startseite hervorgehoben geht es um das sich Einlassen auf den Fluss des Lebens. Bengston drückt dies in den folgenden Merksätzen aus:

– Heilung ist Verbindung!

– Heilung geschieht ohne ein spezielles Bewusstsein!

– Konzentration vermindert Heilung! Relax und cycle!

– Nichts erwarten!

– Heilen heißt aufgeben!

– Ich kann nicht versagen, da alles gleich gültig ist!

– Zweifeln ist gut!

– Ergebnisoffen sein!

– Heilen ist Beobachtung, nicht Tun!

– Beim Cycling ist das „Tun“ die Intention. Also Tun – und dann loslassen!

Beachten Sie diese „Regeln“ nicht, wird es schwierig bis unmöglich sein. Heilung zu erfahren. Heilung bedeutet in diesem Zusammenhang, das Ihr Krebsleiden völlig verschwindet. Im Gegensatz zu einer schulmedizinischen Behandlung, bei der Risiko eines Rezidives sehr groß ist, also eine wirkliche Heilung im Wortsinn nur sehr selten stattfindet.

Gleichzeitig geschieht es immer wieder, das Patienten nach einer vollständigen Heilung von Krebs sehr ungehalten reagieren. Sie scheinen etwas verloren zu haben, was eine wichtige Aufgabe in ihrem Leben erfüllt hat, und sind darüber erzürnt. Deshalb noch eine wichtige Frage für alle Krebspatienten: Welche Rolle spielt der Krebs in meinem Leben?

„In order to acquire anything in the physical universe, you have to relinquish your attachment to it. This doesn’t mean you give up your intention to create your desire, and you don’t give up the desire. You give up your attachment to the result.“

(Deepak Chopra)

„Um etwas innerhalb der physischen Welt zu erreichen, müssen Sie Ihr Verhaftetsein an das zu Erreichende aufgeben. Dies bedeutet nicht, dass Sie die Absicht Ihren Wunsch zu erreichen, aufgeben, und Sie geben auch nicht Ihren Wunsch auf. Was Sie aufgeben, ist Ihr Verhaftetsein an das Ergebnis.“

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